China / Tibet, Tibet

„Khina“ oder doch „Schina“ – Ein Fazit

Location: Varanasi (Indien)
Wetter: leicht kühl und bewölkt
Zeitunterschied: + 4 Std 30 min

Im Gegensatz zu den „Bayern und Preußen“ sind wir uns einig – „SCHINA“ ist absolut eine Reise wert und unserer „Traveltipp“ für Asien schlechthin. In den letzten drei Monaten bereisten wir das Riesenreich im Osten des Kontinents und gewannen dabei einen ersten Einblick in dieses vielfältige Land mit seinen unterschiedlichen Kulturen. Eine Erkenntnis  setzte sich dabei aber schnell durch: China ist völlig anders, als wir es zuvor erwartet hatten.

Da der Blick von Europa aus in der Regel durch die Fokussierung der Menschenrechte sowie wirtschaftlicher Themen bestimmt wird, hatten wir vor unserer Reise eine verzehrte bzw. einseitige Wahrnehmung des Landes. Aus unserer Sicht ist es aber notwendig ein vielfältigeres Bild von China zu zeichnen, umso mehr über diese Kultur zu erfahren. Gerade der Blick auf das „normale“ Leben der Menschen ermöglicht aber erst eine differenzierte Wahrnehmung der Verhältnisse vor Ort und führt so zu einem besseren Verständnis der chinesischen Kultur im Ganzen. Die internationalen Forderungen nach einer weiteren Demokratisierung des Landes bleiben davon natürlich unberührt. Besonders im Fall von Tibet muss der Finger in der Wunde bleiben, um die Menschen dort nicht allein zu lassen.

In drei Monaten China haben wir jede Menge gesehen, längst aber noch nicht alles. Wir empfanden China als ein spannendes, abwechslungsreiches und interessantes Land. Die Vielzahl der verschiedenen Kulturen und Landschaften hat uns als Reisende besonders überrascht. Von Wüste über Nebelwald bis Hochgebirge gibt es hier alles zu sehen. Auch das unterschiedliche Aussehen der Menschen haben wir so nicht erwartet. Chinese ist nicht gleich Chinese, wie wir feststellen mussten. Am beeindrucktesten stellte sich aber der permanente Spagat zwischen Tradition und Moderne dar. Während auf dem Lande der Ochsenkarren zum Transport genutzt wird, verkehren zwischen den Städten Schnellzüge mit Tempo 300 und symbolisieren so das „neue“ Zeitalter in China. Die beständige Konstante in der rasanten Entwicklung sind die in Traditionen verankerten Menschen. Auch wenn man im modernen China etwas suchen muss – die alten Rituale werden beharrlich gepflegt. Wir werden beobachten wie sich China weiter entwickelt – spannend wird es auf alle Fälle werden. Zum Abschluss wollen wir euch noch in aller Kürze die touristischen Highlights unserer Tour durch China schmackhaft machen:

– Die gesamte Yunnan Provinz – Die „traditionellste“ und „schönste“ Provinz

– Peking – Abwechslungsreiche Megacity mit einem ganz eigenen Charme

– Shanghai – Tradition, Kolonialzeit und Moderne prallen hier aufeinander

– Die Sichuan Küche – Der kulinarische Leckerbissen

– Tibet – Die Krönung – Grandiose Landschaft und Kultur auf dem Dach der Welt

 

Noch etwas in eigener Sache: Schon vor unserer Reise waren wir wahnsinnig gespannt auf sie. Wir haben 3 Monate lang gesucht, hinter jede Ecke geschaut und die Einheimischen nach ihnen befragt – aber sie waren einfach nicht zu finden…..

„Die drei Chinesen mit dem Kontrabass“ 😉

In diesem Sinnen wünschen wir euch eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Bericht aus Nepal…

Eure beiden Weltentdecker

Angie & Thomas

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